Induktiv

Für die Messung von Flüssigmetall in Schmelzöfen, Zwischengefäßen, Kanälen und Gießrinnen

Induktivsensoren

Induktive Messsysteme – halten vollkommen ohne Kühlung bis zu 800°C stand; geeignet für Aluminium (Al), Magnesium (Mg), Blei (Pb), Zinn (Sn), Zink (Zn). Weitere Materialien auf Anfrage.
Induktive Füllstandsmesssysteme werden eingesetzt, um Füllstände in Schmelzen und Warmhalteöfen, Zwischenbehältern, Kanälen und Rinnen zu regeln, zu kontrollieren oder zu messen. Die Messsysteme sind als Tauchsonden oder als berührungslose Ausführung erhältlich.

CLP CLP_banner Continuous

Kontinuierliche Tauchsonde

Die kontinuierliche Tauchsonde (CLP) von PRECIMETER GmbH ist ein High-Tech-Produkt. Die Sonde arbeitet im eingetauchten Zustand mit einem entsprechend Schutzrohr bei einer Schmelztemperatur von bis zu 800°C und kann deshalb auch in geschlossenen Systemen ohne Kühlung verwendet werden.
Mit einem gasdichten Adapter, der bei PRECIMETER erhältlich ist, kann die Sonde ebenfalls in geschlossenen Systemen des Niederdruckgusses angewendet werden. Die Sonden können außerdem in Behältern und Schmelztiegeln mit wesentlich höheren Drücken und Temperaturen bis 800°C eingesetzt werden.
Es werden nur die besten Materialen, in Kombination mit einem guten Qualitätssicherungssystems, verwendet.
Jede Sonde wird vor Auslieferung getestet und die Ergebnisse dokumentiert.
Die kontinuierliche Tauchsonde ist ein System, welches den exakten Füllstandlevel in der Schmelze durch ein Schutzrohr sofort erfasst.
Messlängen werden Anwendungsspezifisch gefertigt.

Kontinuierliche Doppelsonde

Die kontinuierliche Doppelsonde wurde entwickelt, um zwei überlagerte Schichten (z.B. Magnesium, Aluminium, Salz). Diese Anwendung ist typisch bei der Elektrolyse von Primärmetallen. Diese Version der Tauchsonde benötigt ebenfalls ein entsprechendes Schutzrohr.

Näherungssonde

Diese berührungslose Messsonde (PLP) wurde für kleinere Messbereiche entwickelt. Der Messbereich ist vom Durchmesser der Sonde abhängig. Mit der Standardsonde, die einen Durchmesser von 115 mm hat, wird ein Messbereich von 100 mm erreicht. Der Hauptvorteil ist eine Überwachung der Schmelze. Für extreme Anwendungen bei denen starke Spritzer nicht ausgeschlossen werden können, kann man die Sonde mit einer Schutzhaube schützen. Die Sonde kann bis zu einer Temperatur von 800°C eingesetzt werden und findet auch in geschlossenen Systemen ohne Kühlung Anwendung. Jedoch darf die Sonde nicht mit offenem Feuer (z.B. Flamme) in Berührung kommen, da die Betriebstemperatur der Sonde leicht überschritten werden kann.

Näherungssonde (Löffelautomation)

Diese Spezialsonde (PLPR) findet Robotern Anwendung, die flüssiges Metall von Schmelztiegeln fördern. Diese Sonde vermeidet Probleme mit herkömmlichen Kontaktsonden.

VORTEILE:

  • keinen Kontakt mit der Schmelze durch Elektroden
  • keine Anhaftung
  • keine Korrosion
  • genauer Referenzausgangspunkt

Ringsonde

Die leichte Version der Ringsonde wurde entwickelt, um die Schmelze im Inneren eines Keramiksteigrohrs in einem Niederdruckguss-System zu messen. Die Ringsonde wird über das Rohr geschoben, so dass der Einspritzvorgang mit steigender Schmelze von einem voreingestellten Bezugspunkt gestartet werden kann.

Die schwerere Version der Ringsonde ersetzt die Verbindung zwischen dem Ofen und der Schmelze beim Niederdruckgießen . Während des Gießverfahrens steigt die Schmelze im Rohr in den Ringsondenbereich. Der Gießvorgang kann von einem voreingestellten Bezugspunkt gestartet werden.